Hi,
ich will auch mal was Konstruktives beitragen und berichte hier von meinen Weichenantrieben. Die Grundidee mit dem Stelldraht im Messingröhrchen ist ja wirklich nicht neu. Aber ich muss sagen, es ging alles viel leichter als erwartet. Die Servohalterungen sind aus einfachen Holzteilen zusammengeleimt. Es hat Spaß gemacht und die Antriebe funktionieren bestens.
Hier die Bilder:
1) Der Stelldraht (0,5mm Federstahldraht) wird in einem Messingröhrchen (außen 1,0mm / innen 0,6mm) geführt. Er ist zweimal rechtwinklig gebogen. In die Stellschwelle wurde ein 0,7mm-Loch gebohrt, in das das kurze Ende des Stelldrahts eingreift.
2) Unter der Platte steht das Messingröhren etwas über. Damit lässt sich der Draht besser umbiegen. Es ist ein bisschen mit Pattex fixiert.
3) und 4) Aus Sperrholz und einem Kiefer-Quadratstab (20mm) werden Servohalter gebaut. Die Schraubenlöcher werden vorgebohrt. Beim Festschrauben der Servos wird der Quadratstab geklemmt, um ein Aufsplittern zu verhindern.
5) Vom Servo-Stern werden die nicht benötigten Finger mit einem Seitenschneider weggezwickt. Der Stelldraht wird ohne Befestigung im Finger geführt.
Warum gerade dieser Aufbau? Mein "gedankliches Pflichtenheft" hat mich dazu gezwungen. Denn dort habe ich für mich definiert:
- Servoantrieb unter der Anlage - dort beliebig drehbar angeordnet, je nach Platz (einfach den Stelldraht in die passende Richtung umbiegen)
- Servos später jederzeit austauschbar (geht wirklich spielend - Einbau so, dass Schraubenköpfe zur Anlagenvorderkante zeigen)
- Anschluss der Servos an die Elektronik kommt zeitlich vor Herstellung der mechanischen Verbindung Servostern-Stelldraht (geht auch bestens - Servo wird angeschlossen - fährt in Grundstellung - dann aufstecken des Sterns und festschrauben - dann Endlagen programmieren).
Soweit der Bericht
Gruß
Tannenzäpfle